Gesichtsyoga und traditionelles Yoga:
Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Als traditionelles Yoga in Europa bekannt wurde, galt es lange als esoterisch und wurde kritisch beäugt bzw. sogar belächelt. Mit den Jahren hat sich Yoga zu einem absoluten Trend entwickelt und viele wissenschaftliche Studien bestätigen die positive Wirkung von Yoga auf unseren Körper und unsere Psyche. Die vielen verschiedenen Formen von Yoga – sei es klassisches Hatha Yoga, Yin Yoga, Vinyasa Yoga oder Power Yoga schaffen eine Praxis für nahezu jeden Geschmack. 

Gesichtsyoga ist im Gegensatz dazu noch recht jung und hat seinen Ursprung nicht in Indien wie das klassische Yoga. Nichtsdestotrotz wird auch Gesichtsyoga immer beliebter. In diesem Blog-Beitrag erfährst Du mehr über die Ursprünge von Gesichtsyoga, inwiefern sich traditionelles Yoga für den Körper und Gesichtsyoga unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten es gibt. 

Die Ursprünge von Gesichtsyoga

Sanford Bennett, bekannt als „The Man who grew younger at 70“, hat bereits 1907 in seinem Buch „Exercising in Bed: The Story of an Old Body and Face made Young“ Übungen zum Training der Gesichtsmuskulatur beschrieben. Durch seine eigens entwickelten Übungen für Gesicht und Körper im Bett konnte er seine Falten reduzieren und sah mit 70 jünger, straffer und muskulöser aus als mit 50 Jahren. In seinem Buch beschreibt Bennett, dass der Zustand von Gesicht und Hals vor allem davon abhängt, wie entwickelt die darunter liegende Muskulatur ist. 

Ebenso hat Kathryn Murray 1912 in ihrer Veröffentlichung „System of Exercises for Facial Beauty“ den positiven Effekt von Gesichtsmuskel-training erklärt. Darüber hinaus gab es noch einige andere Befürworter von Gesichtsübungen.

Die Ursprünge von Gesichtsyoga

Einen erneuten Boom erhielt Gesichtsyoga vor einigen Jahren durch die Japanerin Fumiko Takatsu, die ihre Methode in den USA und etwas später auch in Europa bekannt machte. Wie auch früher schon wird Gesichtsyoga heutzutage meist mit dem Erhalt der Schönheit im Gesicht verbunden. Die Beweggründe, um mit Gesichtsyoga zu beginnen, sind oft ästhetischer Natur. Doch Gesichtsyoga kann noch weitere Vorteile haben, die im Folgenden näher beschrieben werden.

Gesichtsyoga und traditionelles Yoga: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Gesichtsyoga und traditionelles Yoga: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Oft ist der Grund für das Erlernen von traditionellem Yoga und Gesichtsyoga der Erhalt der körperlichen Fitness und damit auch dem Training der Muskulatur. Doch beide Praktiken können auch einen ungemein beruhigen Effekt auf den Geist haben. Im Hinblick auf traditionelles Yoga gibt es hierzu die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Studien, die den positiven Effekt von Yoga auf den Körper und die Psyche bestätigen.

Gesichtsyoga hat es noch nicht so weit geschafft, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Meine Kundinnen und Kunden jedenfalls berichten mir im Unterricht oft, wie entspannend die Übungen auf sie wirken und wie angenehm sich das Gesicht nach der Praxis anfühlt. 

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass sowohl im Gesichtsyoga als auch im traditionellen Yoga angespannte Muskulatur entspannt und schwache Muskulatur gestärkt werden soll. So können zum Beispiel Rückenschmerzen und Kieferspannungen reduziert werden. Beide Praktiken fördern eine positive Einstellung zum Körper und zum Gesicht und können den Abbau von Stress und negativen Emotionen fördern. 

Zu den Unterschieden von Gesichtsyoga und traditionellem Yoga gehört unter anderem der Ursprung. Traditionelles Yoga stammt aus Indien, während die Herkunft von Gesichtsyoga nicht ganz klar zu definieren ist. Es gibt schriftliche Beweise für eine gewisse Popularität von Gesichtsmuskeltraining aus Büchern und Artikeln aus dem frühen 20. Jahrhundert in Europa. Darüber hinaus wird Gesichtsyoga in ostasiatischen Ländern wie Japan lange praktiziert. 

Ein weiterer Unterschied ist die Philosophie des traditionellen Yoga. Yogastellungen sind seit etwa 5000 Jahren im indischen Gesundheitssystem verankert. Yoga wird als ein Lebensweg angesehen, der weit über die rein körperliche Asana-Praxis hinaus geht. Die Asanas bilden tatsächlich nur einen von acht Pfaden des Yoga und dienen heutzutage vor allem Wellness-Zwecken und dem Erhalt bzw. der Verbesserung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens. 

So kannst Du Gesichtsyoga lernen

In meinem 6-wöchigen Gesichtsyoga Kurs lernst Du 1:1 mit mir 15 Übungen, welche die gesamte Muskulatur Deines Gesichts und Deines Halses trainieren. Im Anschluss des Kurses erhältst Du einen persönlichen Trainingsplan angepasst an Deine Ziele, mit dem Du alleine weiter trainieren kannst. Du erhältst alle Übungen auch als Video und PDF, sodass Du weiterhin eine Anleitung von mir hast. So kannst Du zum Beispiel Deine Gesichtsyoga Praxis mit Deiner Yoga Praxis für den Körper kombinieren, wenn Du auf Deiner Matte zu Hause praktizierst. Natürlich spricht aber auch gegen eine Gesichtsyoga im Bett nichts, angelehnt an Herrn Bennett, wie weiter oben im Beitrag erwähnt. 

Du hast Lust, Gesichtsyoga zu lernen? Dann sichere Dir den 6-wöchigen 1:1 Kurs vergünstigt mit 60€ Rabatt im Sommer Angebot. Du hast bereits einen 6-wöchigen Gesichtsyoga Kurs bei mir abgeschlossen? Dann kannst Du eine 1:1 Stunde mit mir buchen, um Übungen für Fortgeschrittene zu lernen und einen (neuen) persönlichen Trainingsplan zu erhalten. 

Alle Details zum 6-wöchigen 1:1 Programm und zum Angebot für Fortgeschrittene findest Du hier

Du hast noch Fragen zu Gesichtsyoga oder einen Wunsch für einen Blog-Beitrag? Dann schreibe mir gerne eine Email an info@katharinapopp.com. 

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