Effektives Gesichtsyoga:
Darauf kommt es an beim Gesichtsmuskeln trainieren!

Gesichtsyoga wird immer populärer, so viel ist klar. Nichtsdestotrotz wissen aber viele immer noch nicht genau, was es bedeutet, seine Gesichtsmuskeln zu trainieren. Komisch verzogene Zombie Gesichter, bei denen jede Gesichtspartie in eine andere Richtung gezogen wird? Dabei noch versuchen zu atmen und zu entspannen? Oder vielleicht doch eher Glubschaugen in alle möglichen Richtungen machen? Wilde Beißanfälle mit dem Kiefer? Nicht ganz. Bei der Aufklärung ist ganz klar noch Luft nach oben.

Gesichtsyoga ist kein geschützter Begriff, daher existieren unterschiedliche Bezeichnungen und die Inhalte der Angebote variieren zum Teil sehr stark. Vielleicht fühlst Du Dich durch diese Unterschiede verunsichert und wünschst Dir eine leicht verständliche Erklärung.

In diesem Beitrag erkläre ich Dir, was Gesichtsyoga wirklich ist, wie es funktioniert und worauf Du achten solltest, wenn Du einen Kurs buchst oder die Übungen anderweitig lernen möchtest. 

Was genau ist Gesichtsyoga?

Man kennt Gesichtsyoga auch unter den Begriffen Face Yoga, Gesichtstraining, Gesichtsmuskeltraining oder Gesichtsgymnastik. All diese Termini stehen für das Training der Gesichtsmuskulatur. Manchmal werden Massage-Techniken oder Gua Sha Routinen als Gesichtsyoga bezeichnet. Das ist aber nicht ganz richtig. 

Erstens brauchst Du für Gesichtsyoga keine Tools und keine besonderen Pflegeprodukte, denn Du arbeitest nur mit Deinen Händen. Zweitens fokussieren wir uns auf zwei Arten von Gesichtsmuskeln: Überbeanspruchte und unterbeanspruchte Muskeln. Wie Gua Sha und Schröpfen wirken, habe ich hier in einem separaten Blog-Beitrag beschrieben. 

Gesichtstraining

Wie funktioniert das Training der Gesichtsmuskulatur?

Ich gebe zu: Dass mit dem Zombie Gesicht war nicht ganz gelogen, aber so schlimm ist es natürlich auch wieder nicht. Im Gesichtsyoga entspannen wir zum einen überbeanspruchte Gesichtsmuskeln, die zu angespannt sind. Zum anderen bauen wir schwache Muskeln, die unterbeansprucht werden, wieder auf. Manche Übungen sehen schön aus, manche eben nicht so. Darum geht es aber auch gar nicht. Das Wichtigste ist, dass die Übungen effektiv sind und Resultate bringen. 

Worauf muss ich achten beim Gesichtsmuskeln trainieren?

Für eine erfolgreiche Gesichtsyoga Praxis empfehle ich Dir, immer mit dem gesamten Gesicht zu arbeiten, anstatt nur mit bestimmten Partien. Grund dafür ist, dass die Gesichtsmuskulatur sehr miteinander verknüpft ist und zum Beispiel die Augenmuskeln oder die Wangenmuskeln von vielen anderen Muskeln beeinflusst werden. 

Schon von Anfang an solltest Du daher mit der Gesichtsmuskulatur des gesamten Gesichts arbeiten, anstatt Dich nur auf 1-2 Partien zu konzentrieren. Gerade als Anfänger ist es wichtig, die Gesichtsmuskulatur erst einmal wieder in Balance zu bringen und die vielen schwachen Muskeln „aufzuwecken“. Nach ca. 6 Wochen dann kann der Fokus auf die Gesichtspartien gelegt werden, denen Du mehr Aufmerksamkeit widmen möchtest. Nichtsdestotrotz werden weiterhin auch für die restlichen Gesichtspartien Übungen mit in die tägliche Routine eingebaut, nur eben in einem geringeren Verhältnis. 

Alle Übungen sollten in den ersten 6 Wochen statisch und langsam ausgeübt werden, d.h. 30 Sekunden halten und 3 Wiederholungen pro Übung. Von schnellen Bewegungen oder „Cardio-Übungen“ rate ich als Anfänger ab. Je nach Gesichtstyp werden nach 6 Wochen dynamische Übungen mit in den Trainingsplan eingebaut, d.h. die Übung wird kürzer gehalten, aber dafür öfters wiederholt. 

Neben einem sinnvoll strukturierten Programm mit Fokus auf das gesamte Gesicht empfehle ich außerdem, einen Anbieter mit persönlicher Betreuung zu suchen. Beim Erlernen von Gesichtsyoga sollte darauf geachtet werden, dass alle Übungen korrekt ausgeführt werden. Es wie mit dem Erlernen einer neuen Sportart: Die Übungen sind am Anfang sehr ungewohnt. Die meisten haben vorher nie in der Form mit ihrem Gesicht gearbeitet. Umso wichtiger ist es, dass ein Trainer genau hinschaut und korrigiert. 

Wie oft sollte ich Gesichtsyoga machen?

Gesichtsyoga sollte in Deine Selfcare-Routine eingebaut werden. Anfangs, wenn Du die Übungen in den ersten Wochen lernst, bedeutet das ca. 20-30 Minuten pro Tag. Nach etwa 8 Wochen reichen 10 Minuten 5-6x pro Woche. Das ist zu schaffen, würde ich mal behaupten. Glaube mir: Spätestens nach ein paar Wochen wirst Du Dir gerne Zeit für Deine Gesichtsyoga Praxis nehmen. 

Es kommt noch besser: Du kannst die Übungen sogar im Bett oder auf dem Sofa machen. Alternativ natürlich auch vor dem Badspiegel oder auf der Yogamatte. Auch unterwegs im Urlaub gibt es keine Ausreden, denn Du benötigst noch nicht einmal irgendein Zubehör. Saubere Hände und ein sauberes Gesicht reichen. Und am Anfang natürlich ein Spiegel, damit Du Dich während der Übungen sehen kannst. 

Gesichtsmuskeln trainieren

Die Vorteile von Gesichtsyoga auf einem Blick

Gesichtsyoga bedeutet in erster Linie, ein besseres Verhältnis zum eigenen Gesicht zu entwickeln und sein Gesicht wieder schön zu finden. Es handelt sich um eine natürliche Praxis, die langfristig folgende Veränderungen bewirken kann:

Waren hilfreiche Tipps für Dich dabei?

Ich hoffe, dieser Beitrag hat Dir geholfen, Gesichtsyoga etwas besser zu verstehen. Du wirst sehen: Wenn Du einmal den Dreh raus hast und erste positive Veränderungen wahrnimmst, möchtest Du Gesichtsyoga nicht mehr missen. Dabei helfe ich Dir gerne! Eine Abkürzung zu meinem Angebot findest Du hier

Du hast noch Fragen zu Gesichtsyoga oder einen Wunsch für einen Blog-Artikel? Dann schreib mir eine Email an info@katharinapopp.com oder eine Nachricht über Instagram @katharinapoppcom.

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